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Montag, 3. Oktober 2016

Nesteldecke!

Heute habe ich eine Nesteldecke für meinen Schwiegervater genäht. Wusste bis vor kurzem gar nicht, dass es so etwas gibt.  
Was ist überhaupt eine Nesteldecke?
Eine Nestel- oder auch Motorikdecke ist eine vielseitige Fühldecke mit verschiedenen Elementen zur Beschäftigung der Finger. Wie ich gelesen habe, wird sie bei Demenzkranken und im Altenheim therapeutisch eingesetzt. 
In der Decke sind unterschiedliche Stoffelder vernäht: Baumwolle, Fleece, Fell, Jeans, Kordel, Bänder und so weiter. Die Sinne und die Motorik werden durch die Vielzahl der unterschiedlichen Elemente angeregt, wie z.B. ein Reißverschluss, Knöpfe, eine Kordel mit Perlen, eine Hemdtasche, ein Knopfriegel von einer alten Jeans, Gardinenringe, Klettband, geflochtene Bänder, eine Schnalle zum Schieben, Träger einer alten Matschhose, eine Garnrolle und eine Wolke aus Schafsfell. Die Decke habe ich also komplett aus meinem Nähfundus gefertigt. Die einzelnen Quadrate sind zur Verstärkung mit Vlieseinlage hinterlegt, im Anschluss gequiltet und mit einem klassischem Binding eingefasst.


Liebe Grüße von Gaby


Kommentare:

  1. Hallo Gaby,
    toll, deine Nesteldecke!° Ich habe schon lange eine auf meiner To-Do-Liste, bin aber bisher nicht dazu gekommen.
    Valomea macht ja auch manchmal welche (http://valomea.blogspot.de/)
    LG Doris

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    1. Vielen Dank für den Tipp. Habe gerade mal bei Valomea reingeschaut. Sehr schön sieht sie aus!
      Mein Schwiegervater ist ständig mit den Händen dran. Hat bisher immer ein Handtuch oder eine Decke auf dem Schoss, daran zieht, zerrt oder faltet sie ständig. Dachte die Nesteldecke wäre mal eine Abwechslung. Jetzt muss ich die Decke nach 3 Tagen schon flicken, weil er so dran gezogen hat!
      Aber was solls, mache ich ja gerne für ihn!
      LG Gaby

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